Frühe Tapisserien
"Peter's Skulpturen im Garten"

1964-65

Tapisserie
Ziegenhaargarn, gewebt.
350 x 180 cm
signiert Peter Jacobi

Tapisserie
Ziegenhaargarn, gewebt.
350 x 180 cm von mir auf Karton entworfene und von den angestellten Weberinnen gewobene Tapisserie.
signiert Ritzi Gavrila und Peter Jacobi

Textile Reliefs

Architekturales Relief

1963-64

verschiedenfarbiges Ziegenhaargarn
350 x 110 x 5 cm 

Architekturales Relief

1963-64

schwarzes Ziegenhaargarn
160 x 130 x 5 cm
ausgestellt in Galerie Richard deMarco,
Edinburgh, Februar 1969

Textile Skulpturen

Torso mit Schildern

1965-66

1965-66
Torso mit Schildern und textilen Kabeln
Ulme, geschnitzt
195 x 140 x 60 cm.
Sammlung des Kunstmuseums Constanta (RO)

Bewerbungsausstellung für die Biennale Venedig

1966-70

1966-1970 von Ritzi & Peter Jacobi
Biennale Venedig 1970, Rumänischer Pavillon
In Privatsammlung

200 x 40 x 300

200 x 70 x 380

Freistehende Wand, 1970,
Holz und Textilkabel,
160 x 35 x 130 cm.
Slg. des MNAC, Bukarest. Biennale Venedig, ausgestellt im rumänischen Pavillon.

Textile Skulptur

1966-70

Mixed Media Skulptur
laminierte Holzform, textiles Kissen, Aluminiumelement
200 x 130 x 60 cm

Textile Skulptur

1966-70

„Stuhl“-Skulptur mit textilem Kissen
Holz und Textilkissen
160 x 100 x 75 cm

Textile Skulptur

1966-70

Zwei Klammer Bodenskulptur
laminiertes Holz, Federkissen
40 x 180 x 100 cm

Textile Skulptur

1966-70

Ziegenhaargarn, textile Kabel auf Unterbau
180 x 250 x 280 cm
1966-1970 von Ritzi & Peter Jacobi
Zerstört

Textile Skulptur

1966-70

1966-1970 von Ritzi & Peter Jacobi
graues Ziegenhaargarn, textile Kabel
250 x 420 x 120 cm
Zerstört

Textile Skulpturen

1966-70

1966-1970 von Ritzi & Peter Jacobi
Textilmaterial mit metallenen Stützen
300 x 400 x 90 cm
Zerstört
Die oben aufgelisteten Skulpturen sind nach unserer Scheidung in den zwei Häusern von Ritzi gelagert gewesen. Leider hat sie das Interesse an diesen frühen gemeinsamen wichtigen dreidimensionalen Skulpturen verloren und hat das gewebte Material recyclet und in anderen ihrer gewebten Werke eingebracht.

Mixed Media Skulptur

1965-70

frühe mixed Media Skulpturen
Holz und Ziegenhaar
115 x 80 x 50 cm

Mixed-Media Skulptur aus Ulmenholz und textilen Kabeln

1968-70

Ulmenholz, textile Kabel
110 x 300 x 20
Peter Jacobi
verschollen

Textile Skulpturcollage

1968

Regenjacken aus dem Nordwesten Siebenbürgens, mit gewebten textilen Formen.
220 x 250 x 230 cm
Ausgestellt auf der Biennale in Venedig 1970
US-Sammlung in Vicenza

Autodafé

1970-71

Autodafé 1970

 350 x 350 x 100cm.

 Collage mit einer frühen Relieftapisserie, die heute in einer Privatsammlung in Südafrika ist. Darauf ist eine kitschige Nylondecke gesetzt, eine große Menge an Garnknäueln sind zerschnitten und als Teil der Collage integriert. Dieses Werk wurde in einer großen Wanderausstellung in den USA und kanada gezeigt, zum absoluten Unverständnis der Kuratoren in Amerika. Wir selbst waren nach der Ankunft 1970 in Deutschland von der eher kritischen Einstellung der Kunstszene gegen alles, was gewebt und keramisch war, betroffen. Trotzdem haben wir diesen Krisenmoment überwunden und sind unverdrossen drangegangen, große textile Relief zu fertigen, die dann alle weltweilt ausgestellt wurden.

Experimentelle Textil-Kunst-Ausstellung. Eine der ersten konzeptuellen Ausstellungen, die die neue Textil-Kunst in einer weltweiten Auswahl gezeigt haben.

Wanderausstellung: 

Los Angeles, USA, County Museum of Art;
San Francisco, USA, Frederick S. Wight Gallery of University of California; Chicago, USA, Museum of Contemporary Art;
Salt Lake City, USA, Museum of Fine Arts;
Vancouver, Canada, Art Gallery 

"Benutzte Zeichnungen"

1966-70

Benutzte Zeichnungen. Ritzi und Peter Jacobi, ca. 1980er-Jahre ca. 160 x 110 cm, Kohle und Bleistift auf Papier. Zeichnungen in Originalgröße im Webrahmen hinter der Kette eingesetzt; dient der Weberin als Vorlage. 

Ritzi Jacobi & Peter Jacobi
[Webvorlage], 60er und 70er Jahre Holzkohle, Bleistift,
ca 600 x 220 x 10
Ausgestellt im Kunsten Museum of Modern Art Aalborg anlässlich der Einzelsausstellung Ritzi und Peter Jacobi

Ritzi Jacobi & Peter Jacobi
[Webvorlage], 60er und 70er Jahre Holzkohle, Bleistift, Aquarell auf Papier,
 ca. 150×100 cm; 200×100 cm
Privatsammlung Pforzheim (DE)

Große Tapisserien

Transilvanica II

1970-71

1970/71 von Ritzi & Peter Jacobi
Ziegenhaar Pferdehaar
300 x 600 x 80 cm
Sammlung Kunsthalle Mannheim.
Ausgestellt mit „Wellentöchter“ von Henri Laurens (links)
„Warrior with Shield“ von Henry Moore (rechts)

Transilvanica I

1970-71

1970/71 von Ritzi & Peter Jacobi
Ziegenhaar, Pferdehaar
600 x 450 x 150 cm
Sammlung Kurpfälzisches Museum Heidelberg

Transilvanica I - Variation

1970-71

1970/71 von Ritzi & Peter Jacobi
Ziegenhaar Pferdehaar
600 x  500 x 150 cm
Sammlung Kurpfälzisches Museum Heidelberg
In diesem Wekr und in Romanica 2 (Tate Modern) sind die Entwürfe
mit den gewebten Teilen zusammen in ein Werk gebunden

Transilvanica V

1970/71

1970/71 von Ritzi & Peter Jacobi
Ziegenhaar Pferdehaar
300 x 550 x 80 cm
Sammlung: National Art Museum of Kyoto

Rotes Textilrelief

1979

1979 von Ritzi & Peter Jacobi
Baumwolle, Ziegenhaargarn, Kokosnussfaser, Sisal, Naturfarben, chemische Farben
285 x 385 x 15 cm
Privatsammlung Viktor Oppenheim, Berlin

 

Romanica II

1979

1979 von Ritzi & Peter Jacobi
430 x 550 x 50 cm
Abgebildet im MCA Museum of Contemporary Art Chicago,
2022 angekauft durch die Tate modern

Romanica III

1979-80

1979 – 1980 von Ritzi & Peter Jacobi
Ziegenhaargarn, Kokosnussfaser, Pferdehaargarn, Sisal,
330 x 400 x 50 cm
Central Museum of Textiles
Museum in Łódź, Polen

Textilrelief im Foyer der landwirtschaftlichen
Universität Weihenstephan

1980

Vorstudie: Die Kartons wurden an die Wand montiert, wo das zukünftige textile Relief sein wird.
So konnte man durch diese Vorarbeit die Proportionen, Schichtungen und die Tiefe des Werkes durch Eingriffe festlegen. 

 Ritzi und Peter Jacobi, Auftrag der Universität Weihenstephan, Freising, zentrales Foyer.
Ziegenhaar, Rosshaar, Kokosfaser, Sisalfaer,  
Ca. 2000 x 350 x 90 cm. Foto: Robert Häusser
Im Hochwebstuhl gewebt, aus Fragmenten zusammengesetzt.
Siehe das Buch: Kunst im öffentlichen Raum in der Bundesrepublik Deutschland
(Häusser/Honisch, Institut für Auslandsbeziehungen)

Textilrelief

1980er

Schalterhalle der Sparkasse Pforzheim
Textil, Kabel, Ziegen-/Rosshaar, Kokosnussfaser, Sisal.
Sammlung Peter Jacobi

Weiße Fragmente in einem Raum

1977-78

 Ritzi Jacobi & Peter Jacobi
ortsspezifische Installation: gewebte Fragmente aus Textilkabeln, Ziegenhaargarn, Kokosnussfasern, Sisal, Baumwolle,
variable Maße
Los Angeles County Museum of Art
Einzelausstellung Ritzi und Peter Jacobi 1984

White Exotica

1978

Ritzi Jacobi & Peter Jacobi
weißes Ziegenhaargarn, Baumwolle
270 x 200 x 80 cm
Sammlung des Detroit Institute of Arts (US)

4 Entwurfszeichnungen zu für großformatige Wandreliefs

1966-1976

einige Entwurfszeichnungen für textile Reliefs, Peter Jacobi

Romanica I

1978

Ritzi & Peter Jacobi
330 x 950 x 100 cm
Tapisserien und benutzte Zeichnungen (Webvorlage)
Nachlass Ritzi Jacobi
Hier gezeigt im Musée d’Art Moderne de Paris

White Textile Relief

1980er

Textilkabel, Ziegenhaargarn, Kokosnussfasern, Sisal, Baumwolle,
290 x 500 x 90 cm
Hier gezeigt im Musée d’Art Moderne de Paris

Weißes Textilrelief

1995

1995 von Ritzi & Peter Jacobi
250 x 250 cm
Kokosfaser, Manilafaser, Sisal, Zieenhaargarn
aus Fragmenten zusammengefügt, auf einem textilen Netz fixiert
Sammlung Peter Jacobi

Drapierter Torso

2020

um 2020,
Eiche, aufwendig geschnitzt,
Textilassemblage, 195 x 220 x 60 cm.

Ein mit Textilien drapierter Torso aus aufwändig geschnitztem Eichenholz, der 1965 entstand. Dieser Torso steht inhaltlich im Dialog mit

einem 1970 entstandenen, monumentalen Textilrelief, das aus der gemeinsamen, seit 1964 bestehenden fruchtbaren Zusammenarbeit mit

seiner 2022 verstorbenen Partnerin Ritzi Jacobi stammt. Mit Textilobjekten dieser Art vertrat das Künstlerpaar Rumänien 1970 auf der

Biennale in Venedig und erlangte internationale Anerkennung und Bekanntheit. In Form, Technik und Materialität stellen diese Arbeiten eine

Erneuerung der Tapisserie dar.

Mit der Verwendung bisher dem Handwerk vorbehaltenen Materialien erschlossen sie der Kunst ganz neue Ausdrucksmöglichkeiten. Die

fantasievollen und unkonventionellen Materialien wie Rosshaar, Ziegenhaar, Sisal oder Kokosfasern lassen an die Arte Povera denken. Abstrakt

und körperhaft, wild wuchernd und strukturiert, innovativ und doch mit der Tradition verbunden, behaupten die Textilreliefs eine starke

Position in der zeitgenössischen textilen Kunst und zugleich einen Platz in wichtigen Museen weltweit.

"Nachspiel"

1990er Jahre

Rayographien, mit Hilfe von Spinnenweben und sonstigen Materialien erstellt. 

Prof. Peter Jacobi
Im Steinernen Kreuz 35
D-75449 Wurmberg
Tel: +49 7044 432 64
Mobil: +49 174 32 444 01
E-Mail: jacobi@gmx.li